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Erst nach dem
Jahre 1833 hatten die Bauern des "Königreiches Hannover" die Möglichkeit,
die Höfe, die sie bereits bewirtschafteten, als Eigentum zu erwerben.
Durch Zahlung des fünfundzwanzigfachen der damaligen jährlichen Abgaben
an den Grund- bzw. den Zehntherrn (adelige Grundbesitzer) konnten sich
die Bauern "freikaufen".
Im Jahre 1847 war u.a. auch der Neuhof "gutsherrnfrei". Kurz darauf
machten sich die Beckdorfer Bauern auf, ihre Flächen zu "verkoppeln",
d.h. schon damals wurde eine sog. Flurbereinigung durchgeführt, sodaß
dann die meisten Bauern ihre Flächen arrondiert (zusammengelegt) hatten.
Um das Jahr 1857 ist auf dem Neuhof schon ein größerer Rindviehstall
errichtet worden, um die Jahrhundertwende ein Schweinestall, der wie
das 1914 erbaute Wohnhaus noch heute steht. Die 1927 erbaute große Feldscheune
wie auch der Rindviehstall fielen 1963 zwei Großfeuern zum Opfer. Daraufhin
wurde eine kleinere Scheune, die heute zum Sortieren und Lagern von
Kartoffeln dient, ein Hühner- und ein Schweinestall wiedererrichtet.
1987 wurde eine weitere Lagerhalle für Kartoffeln gebaut, da inzwischen
der Kartoffelanbau ausgedehnt wurde. Es folgten noch der Umbau des alten
Schweinestallgebäudes zum Hühnerstall mit Bodenhaltung(1995), ein Anbau
für Bodenhaltungshühner (1998) und die Errichtung einer größeren Mehrzweckhalle(1996).
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